So geht es mit Dacia weiter

Neuer Dokker und Lodgy

Bevor der Sandero 3 auf den Markt kommt, wird es einen überarbeiteten Dokker und Lodgy geben. Das deutete Marc Suss (Program Director Global Access) an. Konkret sagte er: „Der Lebenszyklus unserer Produkte beträgt 7 bis 8 Jahre“. Im Klartext: Da beide Fahrzeuge 2012 vorgestellt wurden, dürften die Nachfolger bereits im Frühjahr 2020 vorgestellt werden. Eben nach acht Jahren. Allerdings werden der Dokker II und Lodgy II wohl noch auf der alten B0-Plattform stehen.

Neue Plattform für Sandero und Logan 3

Wie bereits bekannt ist, bekommen der Sandero und der Logan eine neue Plattform. Bisher basieren die Fahrzeuge auf der veralteten B0-Plattform, zukünftig wird die CMF-B Plattform Einzug halten. Diese wurde mit dem Clio V eingeführt und bietet die Grundlage für neue Assistenzsysteme und Antriebsarten. Sie ist modularer, stabiler und sicherer als die veraltetet B0-Plattform. 

Bild: Renault

Zukünftige Antriebsarten

In Absehbarer Zeit wird es von Dacia kein reines Elektrofahrzeug machen. Dies betonte Marc Suss in einem Interview. Als Übergangslösung sieht man im Mutterkonzern einen 48-Volt Leichthybrid sowie die 1.6 e-Tech Hybridarchitektur, welche jedoch erst mit dem neuen Clio im Frühjahr 2020 kommen wird. Bis dahin will man CO2 vor allem durch bessere Lager, besser Luftwiderstand und moderne Fertigungstechniken sparen.

Bild: Renault

Vorerst kein Automatikgetriebe

„Mittelfristig wird es kein Automatikgetriebe geben“, hat Marc Suss betont. Das liegt vor allem an der Umstellung der Verbrennungsmotoren und den neuen Reinigungssystemen für die Abgase. Eine Entwicklung von Automatikgetrieben mache daher derzeit keinen Sinn.

Härterer Preiskampf

Aufgrund der technischen Weiterentwicklung und immer neueren Vorgaben der EU dürfte es für Renault immer schwerer werden, die Preisdifferenz zwischen Dacia und Renault aufrecht zu halten. Im Grunde gibt es zwei logische Konsequenzen: Entweder Dacia gibt es auf, günstige Fahrzeuge zu fertigen – oder Renault zieht seine Preise deutlich an. Beide Möglichkeiten dürften den Managern Magenschmerzen verursachen – zumal Dacia deutlich am Gewinn und Zuwachs des Konzern beteiligt ist.



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