Neuer Clio von innen nicht wiederzuerkennen

Der aktuelle Renault Clio ist ein echter Dauerbrenner und hat sich seit seinem Erscheinen 2012 meistverkaufte Fahrzeug in der Kleinwagenklasse (B-Segment) entwickelt. Nun hat sich Renault der nicht ganz einfachen Aufgabe verschrieben, den Clio zu modernisieren, ohne dabei den Erfolg des Fahrzeuges zu gefährden und die Kundschaft abzuschrecken. Das Ergebnis: Ein komplett modernisierter Clio, der auf dem Autosalon in Genf Premiere feiern dürfte.

Deutlich moderner

Was einem sofort auffällt: Der Innenraum des Wagens ins komplett neu und nicht wiederzuerkennen. Es wirkt moderner, übersichtlicher und hochwertiger. Auf dem zweiten Blick erkennt man jedoch: Hier und da das Renault Bauteile von anderen Fahrzeugen verwendet. So wird unter anderem die Bedienleiste und das Bedienelement der Klimaautomatik so auch im aktuellen Dacia Duster verwendet. Das neue Cockpit ist nicht nur fahrerorientierter, um moderneren Systemen Platz zu bieten, sondern wirkt durch Soft-Touch-Elementen hochwertiger. Sämtliche Bedienelemente des Multimediasystems und der Klimaanalge sind dabei so ausgerichtet, dass Fahrer und Beifahrer diese problemlos bedienen können.

Neues, digitales Kombiinstrument

Ein Highlight im Innenraum dürfte das neue Kombiintrument sein, welches komplett digital ist. Je nach gewählter Konfiguration besteht dieses aus einem 7-Zoll (18 Zentimeter) oder einem 10-Zoll (25,4 Zentimeter) LCD-Display. Beim großen Display kann sogar die Navigation angezeigt werden, wie man es bereits bei Fahrzeugen aus dem VW-Konzern kennt. Zudem hat der Fahrer die Möglichkeit, das Kombiintrument anzupassen und zu individualisieren. 

Neues Multimediasystem

Auf den Namen „EASY-LINK“ hört das neu entwickelte Multimediasystem, welches auch im neuen Twingo zum Einsatz kommt. Mit einer Bildschirmdiagonale von stolzen 23,6 Zentimetern übertrifft es sogar das bisherige Renault R-Link 2 im Talisman oder Espace. Dank des große Toucscreens lassen sich über mit EASY-LINK nicht nur Musik wiedergeben und Gespräche führen, es dient auch als Kommandozentrale. So kann der Fahrer hier Einstellungen des MULTI-SENSE Systems zur Personalisierung des Fahrerlebnisses mit einem Maximum an Bedienkomfort ansteuern. Nichtzuletzt kann es auch als ganz normales Navigationssystem genutzt werden.

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Komfortablere Sitze

Um den Reisekomfort bei längeren Fahrten zu erhöhen, hat Renault auch die Sitze überarbeitet. So wurden die Auflageflächen verlängert und die Seitenteile sind deutlich ausgeprägter. Das Skelett der Rückenlehnen besteht nun aus einer halbstarren Schale, die einerseits stabil und widerstandsfähig ist, auf der anderen Seite leicht und nachgiebig. Außerdem gewinnen die Passagiere in der zweiten Reihe hierdurch zusätzlichen Knieraum. Das ist besonders für längere Personen auf den Rücksitzen angenehm. Neu geformte, schmalere Kopfstützen sorgen für bessere Sicht nach hinten und ein großzügigeres Raumgefühl auf den Fondplätzen.

Sportliches Lenkrad

Selbst das Lenkrad hat Renault nicht in Ruhe gelassen: Durch eine überarbeitete Form ist der Klick auf das Kombiintrument besser geworden und eine ausgeprägtere Daumenauflage sorgt für einen besseren Griff. Zusätzlich bietet das Lenkrad durch beleuchtete Tasten einen einfachen und schnellen Zugriff auf unterschiedliche Funktionen.

Viele Personalisierungsmöglichkeiten

Kunden des Renault Clios haben viele Möglichkeiten, ihr Wunschfahrzeug zu konfigurieren. So bietet Renault acht Designlinien für den Innenraum und acht verschiedene Farben für die Ambientebeleuchtung. Wer will, kann unter anderem im neuen Clio den Look von Mittelkonsole, Instrumententräger, Türverkleidungen, Lenkrad und Armstützen individuell bestimmen. Hinzu kommen spezielle Farbeinsätze für das über die gesamte Breite des Instrumententrägers verlaufende Band mit den Lüftungsdüsen.

 



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